Risiken für Probanden bei der Durchführung von klinischen Studien

Bei der Erprobung von neuen Medikamenten kann es unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Vor jeder Studie werden deshalb Probanden von den durchführenden Unternehmen in einem Aufklärungsgespräch über mögliche und erwartete Risiken informiert.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich bei den auftretenden Nebenwirkungen um temporäre Effekte handelt. Nach Ende der Studie verschwinden im Normalfall die Phänomene so schnell, wie sie aufgetreten sind.

Für das Akzeptieren des Risikos von Nebenwirkungen, die oft nur wenige von hundert Probanden treffen, gibt es die oft üppigen Aufwandsentschädigungen, die je nach Risikograd größer oder kleiner ausfallen können.

Mit etwas Glück landet man auch in der Placebo-Gruppe in einem gemischten Test mit Kontroll-Gruppe/Placebo-Gruppe.

Dann erhält man ein wirkungsloses Schein-Präparat und kassiert dafür trotzdem risikolos Geld.

Falls doch etwas passiert, ist man dennoch nicht aufgeschmissen. Seriöse Anbieter von Studien schließen für ihre Probanden eine Probandenversicherung ab, die für die Kosten einer Heilbehandlung aufkommt.

Die Aufwandsentschädigung bei Erkrankungen durch die Studie bleibt davon unberührt.


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Zusammenfassung

Welche Risiken tragen Medikamententester? Gibt es Nebenwirkungen bei klinischen Studien an Probanden?